Störfelder entstehen dort, wo Gewebe im Kiefer nicht vollständig ausheilt. Häufig betrifft dies Areale nach alten Zahnextraktionen, Wurzelkanalbehandlungen oder Regionen, in denen sich ein entzündlich veränderter Knochenbereich (FDOK/NICO) entwickelt hat.
Diese Veränderungen verursachen oft keine lokalen Schmerzen, können jedoch dauerhaft entzündliche Botenstoffe freisetzen und das cardiovaskuläre respektive Immunsystem auf subtile Weise belasten. Viele Patienten spüren die Auswirkungen nicht im Mund und auch nicht als Schmerz, sondern im gesamten Körper als Erschöpfung, vegetative Beschwerden oder funktionelle Dysbalancen.
Dieser Zusammenhang ist den meisten Patienten, wie auch Ihren behandelnden Ärzten nicht bewusst.
Die biologische Zahnmedizin bewertet solche Herde deshalb nicht isoliert, sondern als mögliche Einflussfaktoren auf systemische Prozesse. Erst wenn diese Belastungen beseitigt sind, kann der Körper wieder in einen stabilen Regenerationszustand wechseln.